Laut Al Jazeera war Ungarn einst die zehntdynamischste Volkswirtschaft der Welt. Doch viele multinationale Konzerne, die auf dieses Wachstum setzten, haben ihre Investitionen abgestoßen und sind woanders hingegangen, nach Bulgarien, in die Slowakei und nach Rumänien. Nun könnte es im Land zu Uneinigkeit darüber kommen, warum die Wirtschaftskrise so schlimm geworden ist.

Das im Video erwähnte Heizungs- und Sanitärunternehmen machte die linke Regierung für ihre Politik verantwortlich. Ein anderes Familienunternehmen, das Sojabohnen aus Lateinamerika importierte, leidet unter der Kreditklemme und mangelnder Liquidität zur Finanzierung des Betriebs. Dies erschwerte die Bezahlung der Fracht.

Der IWF hat Ungarn gerettet, um eine wirtschaftliche Destabilisierung der Region zu verhindern. Weitere Instabilität könnte entstehen, wenn die Sozialleistungen gekürzt werden, um die Schulden zu bedienen, und es an Liquidität mangelt.