Marktforschung in Burundi

Marktforschung in Burundi

Schlüsselindustrien

Burundi ist ein Binnenstaat in der Region der Großen Seen in Ostafrika. Es grenzt an Ruanda, Tansania und die Demokratische Republik Kongo. Burundis Hauptexportgüter sind Kaffee, Tee und Zucker, und der Großteil der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft, der zentralen Säule der burundischen Wirtschaft. Die Landwirtschaft macht ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 601 t/3 der Exporte Burundis aus.

Der Großteil der ausländischen Investitionen entfällt auf den Agrar- und Bergbausektor. Burundi erhält internationale Unterstützung für seine Agrarpolitik. Auch der Bau von Staudämmen für Wasserkraftwerke ist beliebt. Die Erzeugung von Erdwärme-, Wind- und Solarenergie bietet großes Potenzial.

Trends

Die Welt zeigt ein zunehmendes Interesse an der Entwicklung der Produktion von Seltenen Erden. Es werden immer mehr quantitative Forschungsanstrengungen zu den unerschlossenen Mineralvorkommen unternommen. Die größten davon sind Kupfer, Kobalt und Nickel. Andere natürliche Ressourcen wie Erdöl sind wahrscheinlich profitabel.

Vorteile und Stärken im Markt

Burundi verfügt über ausgezeichnete Verbindungen zu den afrikanischen Märkten. Seine geografische Lage macht es zu einem regionalen Handelszentrum. Es hat seine günstige Lage noch nicht ausgenutzt, hat aber Zugang zu mehreren Nachbarländern.

Das Land ist Mitglied zahlreicher Freihandelsabkommen auf dem Kontinent. Dazu gehören der Zentralafrikanische Wirtschaftsraum, die Ostafrikanische Gemeinschaft und die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone. Außerdem bestehen Abkommen mit den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union.

Ein Rückgang der Auslandshilfe seit 2015 hat Burundis Wirtschaft in Schwierigkeiten gebracht. Dieser Verlust externer Ressourcen hat zu einem geringeren Wachstum geführt. Der Schock der COVID-19-Pandemie hat die Situation noch verschlimmert. Die Wirtschaft ist nicht diversifiziert und zu stark von den volatilen Weltmarktpreisen für Kaffee abhängig.

Die Bevölkerung wächst. Daher versucht die Regierung, der steigenden Nachfrage nach Sozial- und Konsumgütern gerecht zu werden. Ihr Schwerpunkt liegt nun auf der Förderung interner Ressourcen. Dennoch besteht auf dem Markt für lokal produzierte Industriegüter immer noch eine erhebliche Lücke. Öffentliche Dienstleistungen machen 251 TP3B des BIP Burundis aus.

Nachbarschaften

Bujumbura ist die Wirtschaftshauptstadt Burundis. Sie liegt am Ufer des Tanganjikasees. Hier leben die Volksgruppen der Tutsi und Hutu neben kleinen Einwanderergruppen. Die Expats sind in der Regel Europäer und Südasiaten. In den Gebäuden von Bujumbura (ehemals Usumbura), einem Überbleibsel aus der Zeit als Kolonialhauptstadt, ist ein anhaltender europäischer Einfluss erkennbar.

Der Kulturmix verleiht der Stadt ein kosmopolitisches Flair. Besucher können die fantastische französische Küche mit ausgezeichnetem Essen und Trinken genießen und das Nachtleben ist attraktiv. Kunstliebhaber können das Living Museum of Bujumbura besuchen, einen Zoo und ein Museum. Das Living Museum ist eines der besten in Afrika und stellt sowohl altes als auch modernes Kunsthandwerk aus.

Rohero I, Heimat des Jardin Public (eines großen Parks), ist eines der sichersten Viertel in Bujumbura. Viele Einwohner von Bujumbura entspannen in dieser Grünanlage und genießen das warme Klima des Landes. Ein weiterer, exklusiverer Vorort ist Kiriri, das Präsidentenviertel mit Blick auf den Tanganjikasee.

Verbraucherbasis

Burundis jüngste Generation wird zu einer gut ausgebildeten Belegschaft heranwachsen. Die Einschulungsrate in der Grundschule ist im Vergleich zu vor zwanzig Jahren explodiert. In den meisten Landesteilen wird Kirundi, die erste Amtssprache, sowie Französisch gesprochen. In den kommenden Jahren werden die Verbraucher mehr Online-Dienste suchen. Der Markt für Breitband-Internet ist noch unerschlossen. Mit der Installation von Glasfaserkabeln werden Möglichkeiten für E-Administration und E-Banking entstehen.

Gründe für die Expansion Ihres Unternehmens in Burundi

Die Regierung hat großes Interesse daran, das Geschäftsumfeld in Burundi zu verbessern. Sie möchte ihren niedrigen Rang von Platz 116 unter 190 Volkswirtschaften (Doing Business 2020) überwinden. Sie hat ein neues Investitionsgesetz erlassen, das ausländischen Investoren ähnliche Rechte einräumt wie inländischen. Investoren genießen kaum Beschränkungen in Bezug auf Eigentum und Kontrolle sowie eine begrenzte Kontrolle.

Über Marktforschung in Burundi

Für anspruchsvolle Aktionäre gibt es in Burundi viele Investitionsmöglichkeiten. Mit Fokusgruppen und Umfragen können Investoren wichtige Einblicke in wichtige Branchen gewinnen. Solche Einblicke können von unschätzbarem Wert sein. Strategieforschung in der Fertigungsindustrie kann zu wichtigen Vermögenswerten für die quantitative Analyse führen. In der Fertigungsindustrie gibt es viele Möglichkeiten, da die Lebensmittelverarbeitungs-, Baustoff-, Chemie- und Textilindustrie nur wenige sind. Burundi importiert den Großteil der hergestellten Konsumgüter. Daher wendet sich die Regierung an ausländische Investoren, um diese Lücke zu schließen.