
Fallstudie zum Gesundheitswesen in mehreren Ländern
SIS International Research führte im Auftrag eines unserer Kunden, der eng mit einem globalen Pharmakonzern zusammenarbeitete, eine Online-Studie durch. Der Schwerpunkt dieser Studie lag auf Patienten aus 6 verschiedenen Ländern in Nordamerika und West-/Nordeuropa, bei denen aufgrund chronischer Schmerztherapie eine durch Opioide verursachte Verstopfung diagnostiziert worden war. Die Gesamtstichprobe aller Länder belief sich auf 500 Patienten, was nach einer 20-minütigen Online-Umfrage erreicht wurde.
SIS hat die Umfrage programmiert und durchgeführt, für dieses Projekt Overlays in vier Sprachen übersetzt und an Kreuztabellen und Analysen gearbeitet.
Nachdem der Fragebogenentwurf gemeinsam mit dem Kunden bestätigt worden war, wurde die Studie schließlich gestartet und innerhalb von drei Wochen Feldarbeit und einer ganzen Woche Datenanalyse und Präsentation erfolgreich abgeschlossen.
Projektmanager aus zwei verschiedenen SIS-Büros, die mehrere Zeitzonen auf der ganzen Welt abdecken, arbeiteten bei dieser Studie eng mit dem Kunden zusammen und stellten sicher, dass der Informationsfluss zum und vom Kunden nie unterbrochen wurde, um ständige Updates zur Feldarbeit und nahezu sofortige Antworten auf die Fragen unseres Kunden bereitzustellen.
Die Datenerhebung im Rahmen der Feldarbeit war mit einigen Besonderheiten verbunden. Da die Studie in allen Ländern gleichzeitig stattfand, waren Genauigkeit und effiziente Koordination von entscheidender Bedeutung. Zudem war es wichtig, die Medikamentenliste an die jeweiligen Gegebenheiten der sechs Länder anzupassen und sicherzustellen, dass die Fragen und Auswahlkriterien für jeden Markt relevant waren. Beispielsweise können Medikamente in verschiedenen Ländern unterschiedliche Namen tragen oder nur in bestimmten Ländern erhältlich sein. Daher kann eine umfassende Sekundärforschung unerlässlich sein, um Rückmeldungen und Daten zu kontextualisieren und zu analysieren.
Zu den wichtigsten Erkenntnissen dieser Studie zählen:
Bei den Frauen wurde eine höhere Rücklaufquote erzielt (55%) und über die Hälfte der Befragten waren 45+ (55%).
Die Länder mit den höheren Rücklaufquoten waren Kanada, die USA und das Vereinigte Königreich.
Die Mehrheit der Befragten (44%) litt in den letzten 1–5 Jahren unter anhaltenden (chronischen) Schmerzen, die nicht mit einer Krebserkrankung in Zusammenhang standen.
Mehr als die Hälfte der Befragten (60%) litten unter Schmerzen auf der Stufe 7 bis 10 (wobei 1 schwach und 10 der schlimmste Schmerz war, den sie sich vorstellen konnten).
Insgesamt war diese Studie ein Erfolg und lieferte wichtige Erkenntnisse für sinnvolle Veränderungen und Weiterentwicklungen. Darüber hinaus bieten unsere engagierten Teams an neun Standorten auf vier Kontinenten unseren Kunden Zugang zu Wissen aus entwickelten und aufstrebenden Märkten. Unser umfassendes globales Netzwerk erweitert unsere geografische Reichweite zusätzlich und ermöglicht es uns, sowohl lokale Einblicke als auch globale Perspektiven zu nutzen.
Auch wenn die Befragten in ihren Antworten persönliche Details preisgeben, müssen sie bei der Beantwortung der Fragen keinem Moderator gegenübertreten oder telefonieren, was sich auf die Ehrlichkeit ihrer Antworten auswirkt.
Online-Umfragen haben jedoch auch Nachteile, beispielsweise im Vergleich zu traditionellen qualitativen Methoden. Es gibt keine geschulten Interviewer, die die Befragten befragen und zusätzliche Daten sammeln könnten. Außerdem verfügen einige Länder nicht über die gleiche Internet-/Mobilfunkabdeckung wie andere, was die Stichprobenauswahl und die Verfügbarkeit der Befragten einschränken könnte.
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